Abstract
Entre Cousins porträtiert eine Gruppe von Personen, die an der Beerdigung ihres Cousins teilnehmen. In einer Folge von Zeichnungen legt der Comic Zeugnis von dem Schweigen über das jüdische Erbe der Familie ab und beschreibt unterschiedliche Ausdrucksformen von Leid, wodurch hervortritt, dass diese möglicherweise mit eben diesem Erbe in Verbindung stehen. Methodologisch wird das Zeichnen hier zu einer Praxis, in der sich auf langsame und intuitive Weise eine Beziehung zum ethnografischen Material, zu dem, was zwischen uns geschieht, und zur Vergangenheit herausbildet.
